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Brecht die Macht
des Rechtecks!

Wenn Patrick Spottiswoode das deutsche Wort ‚Rechteck‘ ausspricht, klingt es noch eine Ecke kantiger und härter: „Reckt-Eck!“ Das Rechteck dominiert inzwischen unser Leben, sagt er; Schule und Büro sind Rechtecke, Computer- und Fernsehbildschirme sind Rechtecke, und auch das typische Theater spielt in einem Rechteck. Das war zu Shakespeares Zeit anders. Und noch vieles mehr war ganz anders, und das macht Spottiswoode eindrucksvoll klar.

Shakespeare ohne Schnickschnack

Shakespeares Komödie ‚Ein Sommernachtstraum‘ dreht sich um menschliche Erfahrungen am Rand der Wirklichkeit und jenseits davon. Deshalb wird auch das Theater selbst und als solches Thema der Handlung, verflochten mit dem eigentlichen Plot. Was könnte eine bessere Aufführungsstätte sein als ein Theater, das aussieht wie Shakespeares eigenes? Und wer könnte es besser spielen als die ‚bremer shakespeare company‘?

Mutig, aber übermütig

Beim Shakespeare-Festival in Neuss stellt nicht nur das Programm große Ansprüche an das Publikum, sondern das Publikum auch an die Akteure. Besonders zu honorieren ist dabei, dass sich auch einzelne Akteure und kleinere Bühnen beteiligen und nicht zurückschrecken vor namhaften Shakespeare-Interpreten, wie zum Beispiel der ‚bremer shakespeare company‘. Die bunte Mischung der Interpretationen und der Ideenreichtum der Ensembles und Darsteller macht das Festival aus. Das Rheinische Landestheater Neuss gibt diesmal Shakespeares ‚Kaufmann von Venedig‘ – mit zweifelhaftem Erfolg.

Senta Berger
The Dark Lady

Senta Berger © repor-tal

Wer kennt Senta Berger nicht, die Mona aus Kir Royal, die Schnelle Gerdi oder die Eva-Maria Prohacek. Aber Senta Berger hat auch eine andere Seite, sie ist ‚With Shakespeare in Love‘, wenn sie die Sonette des berühmten Engländers für ‚The Dark Lady‘ interpretiert. Gerade war sie damit beim Shakespeare-Festival in Neuss zu sehen, aber auch in Wien und Berlin sind Aufführungen geplant.