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Zusammengepflückt und neu arrangiert

Wenn die bremer shakespeare company zum Festival nach Neuss kommt, sind innerhalb weniger Stunden keine Karten mehr zu haben. Seit dem ersten der jährlichen Shakespeare-Marathons sind die Bremer regelmäßige Gäste. In diesem Jahr brachten sie ihr Florilegium Shakespearescher Werke mit.

Highlight beim Highlight

Schiller ist nicht Shakespeare, aber seine ‚Maria Stuart‘ spielt in Shakespeares Zeit. Die ‚bremer shakespeare company‘ gehört seit Beginn zu den Fixsternen beim Shakespeare-Festival in Neuss. Diesmal hat Ensemble-Mitglied Petra Janina Schultz das Drama der zwei rivalisierenden Königinnen auf den Punkt inszeniert.

„…hier den Dreckskerl aufzuführen.“

‚Richard III.‘ gehört zusammen mit den dem Dreiteiler ‚Heinrich VI.‘ zu der York-Tetralogie Shakespeares. Es schließt den Mehrteiler ab, der die sogenannten Rosenkriege zwischen 1455 und 1485 umfasst. Das Königs-Drama ist um 1593 entstanden und gehört damit zu den frühen Werken Shakespeares. Dass es nicht oft auf deutschen Bühnen zu sehen ist, liegt auch an der verwickelten Story, in der diverse Edwards und Richards neben einer Vielzahl anderer Familien- und Adelsmitglieder vorkommen. Um so spannender zeigt sich die Inszenierung der ‚bremer shakespeare company‘.

Will und die wilden Weiber

Das 24. Shakespeare-Festival in Neuss ist mit einem furiosen Spektakel eröffnet! Der donnernde Schlussapplaus ließ die Leichtbauwände des kleinen ‚Globe‘-Theaters an der Pferderennbahn erzittern. Die ‚bremer shakespeare company‘, die schon von der Idee an am Neusser Festival beteiligt war, gab ihre Eigen-Produktion ‚Wie es Will gefällt‘ – eine Revue aus schauspielerischer Meisterschaft und persönlicher Reflexion Shakespeares als Autor, als Mensch und als Mythos.

Shakespeare ohne Schnickschnack

Shakespeares Komödie ‚Ein Sommernachtstraum‘ dreht sich um menschliche Erfahrungen am Rand der Wirklichkeit und jenseits davon. Deshalb wird auch das Theater selbst und als solches Thema der Handlung, verflochten mit dem eigentlichen Plot. Was könnte eine bessere Aufführungsstätte sein als ein Theater, das aussieht wie Shakespeares eigenes? Und wer könnte es besser spielen als die ‚bremer shakespeare company‘?