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Kooperation und Aufmerksamkeit

Wer mit einem Smartphone unter der Nase auf der Straße herumläuft, der läuft buchstäblich Gefahr. Nicht bloß dass er von einem Auto überfahren wird, sondern auch, dass er den Kontakt zu seiner eigenen Motorik verliert. Abhilfe kann der Kontakt mit einem künstlerischen Genre schaffen, das die eigene Motorik zum Objekt der künstlerischen Gestaltung macht: dem Tanztheater.

“Etwas finden,
was keiner Frage bedarf”

Pina Bausch, die Revolutionärin des modernen Tanztheaters, hat die Bühne und das Leben vor sechseinhalb Jahren verlassen. Eine Stiftung bewahrt ihr Erbe, und ihr Tanztheater Wuppertal will es weiter entwickeln. Die Bundeskunsthalle in Bonn würdigt das Leben und Schaffen der Künstlerin jetzt mit einer großen Ausstellung.

Zum Gedächtnis
der großen Pina

Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch feiert sein 40-jähriges Bestehen in diesem und bis ins nächste Jahr mit einem großen Programm in mehreren Städten. Seit dem Tod der Choreographin hat sich eine Stiftung die Aufgabe gesetzt, ihren Nachlass zu ordnen und für die Nachwelt zu erschließen. Geleitet wird die Stiftung von Salomon Bausch, dem Sohn der Künstlerin.

Damit Pinas Werk weiter lebt

Als die weltberühmte Choreographin Pina Bausch am 30. Juni 2009 starb, wurde sie mitten aus ihrem Schaffen gerissen. Die Welt war entsetzt. Wie sollte ihr Werk erhalten werden? Wenige Wochen nach ihrem plötzlichen Tod gründeten ihr Lebenspartner und ihr Sohn die Pina Bausch Foundation, um das Oevre der Choreographin zu bewahren.

Wir waren ihre Instrumente

Für viele Tänzer wäre es die Erfüllung eines Traumes, zur Compagnie von Pina Bausch zu gehören. Josephine Ann Endicott gehörte nicht nur dazu, sie war eine Tänzerin der ersten Stunde und prägte auch den Charakter des Tanztheaters mit. Jo Ann Endicott tanzte länger als viele andere. Sie wusste, was Pina erwartete und unterstütze die große Choreographin schon früh auch bei der Einstudierung der Stücke.