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Wacker geshakespeart!

Das britische ‚Flute Theatre‘ hat beim Publikum des Neusser Shakespeare-Festivals große Begeisterung ausgelöst mit seiner Inszenierung von ‚Twelfth Night‘. Die ist geprägt durch die eigenwilligen Regie-Auffassungen von Kelly Hunter.

Jubel für die unterdrückte Frau!

Wie zu Shakespeares Zeiten bietet die Londoner Truppe Globe on Tour dem Publikum die freie Wahl: Welches Stück sollen wir spielen? ‚The Merchant of Venice‘? ‚Twelfth Night‘? Oder ‚The Taming of the Shrew‘? Bei der ersten Aufführung im Neusser Globe gewann ‚Kiss me Kate‘.

Die Shakes-Biker

Das Globe in Neuss schien gerade noch so eben standzuhalten, als der frenetische Applaus für die Aufführung der HandleBards durch den Holzbau donnerte. Die vier Männer aus London hatten eine rasante Show von Shakespeares ‚Twelfth Night‘ auf die Bühne gebracht.

Zusammengepflückt und neu arrangiert

Wenn die bremer shakespeare company zum Festival nach Neuss kommt, sind innerhalb weniger Stunden keine Karten mehr zu haben. Seit dem ersten der jährlichen Shakespeare-Marathons sind die Bremer regelmäßige Gäste. In diesem Jahr brachten sie ihr Florilegium Shakespearescher Werke mit.

Barockmusik auf schlichten Brettern

Zum Programm des Shakespeare Festivals im Neusser ‚Globe‘ gehört traditionell ein Konzert im thematischen Zusammenhang mit dem Werk des Dichters. In diesem Jahr gastierte das Brüsseler Ensemble ‚Scherzi Musicali‘ mit zwei sogenannten Semi-Opern des englischen Barock-Komponisten Henry Purcell.

Othello – aktueller denn je

Das ‚Globe‘-Theater in Neuss ist wieder zum Leben erwacht und hat seine Bretter für das Shakespeare-Festival eröffnet. Die Company aus der englischen Großstadt Bristol mit dem Namen ‚Shakespeare at the Tobacco Factory‘ startete die Saison mit ‚Othello‘. Ein gelungener Auftakt, der einen merkwürdigen Zufall in sich birgt.

Auf zur Rennbahn –
das ‚Globe‘ wird wieder lebendig!

Vom 9. Juni bis zum 8 Juli 2017 kommt wieder Leben auf die Bretter des Theater-Pavillons an der Neusser Pferderennbahn. Theater ohne Maschinerie und Technik-Effekte, ‚handgemacht‘ und hautnah wie sonst kaum noch im modernen Bühnenbetrieb – das ist die Spezialität des ‚Globe Neuss‘, das der Idee nach dem Londoner ‚Globe‘ der Shakespeare Zeit entsprechend konstruiert ist.

Die Leisestärke der Liebe

Laut ist out. Es haben bloß noch nicht viele gemerkt, und die meisten werden es wohl nie mitkriegen, weil ihre Ohren schon von der akustischen Umweltverschmutzung verstopft sind. Doch es gibt ein paar Spitzen-Musiker, die einem aufnahmebereiten Publikum den Kosmos der leisen Töne wieder erschließen können. Vier von den Besten haben ein Konzert im Rahmen des Shakespeare-Festivals im Globe Neuss gegeben.

Hamlet in Krimi-Kürze

„The rest is silence“ – damit endet Shakespeares ‚Hamlet‘ – und das Publikum im Neusser ‚Globe‘ bricht in donnernden Applaus aus: Das englische Flute Theatre hat das riesige Drama um Rache und Wahn geschickt komprimiert, dass es auch das Publikum packt. Mark Arends als Hamlet hält die Spannung nicht nur von der ersten Szene bis zum blutigen Schluss, sondern auch von den Haar- bis in die Zehenspitzen.

Zwei Herren und sieben junge Leute

‚Zwei Herren aus Verona‘ ist in einer Hinsicht kein typisches Shakespeare-Stück. Es ist nämlich überhaupt nicht blutrünstig. In der Komödie ‚tobt‘ sich der junge Autor anders aus: ein Wortgefecht jagt das nächste. Mit Bravour umgesetzt wurde dieses sprachliche Feuerwerk von jungen Schauspielern der Hochschule für Schauspielkunst ‚Ernst Busch‘ mit Unterstützung des Berliner Ensembles.