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Pina mochte nicht viele Worte

„Der Mensch mit seiner vielschichtigen Skala von Stimmungen, der Mensch allein, der Mensch mit Menschen, unter Menschen, fasziniert mich. … Damit meine ich, dass man sowohl in der szenischen als auch in der Bewegungssprache immer wieder neue Wege suchen muss.“ Pina Bausch hat nie viele Worte gemacht. 2009 starb die große Tänzerin und Choreographin unerwartet und schnell. Der Kulturjournalist Stefan Koldehoff hat ihre seltenen Einlassungen in Interviews und Reden in einem Band gesammelt.

Ein Paar, gespannt wie Bogen und Sehne

Sie waren das Vorzeige-Paar des argentinischen Tangos und lebten über 50 Jahre eine leidenschaftliche Hass-Liebe: María Nieves und Juan Carlos Copes. Mit dem Film ‘Ein letzter Tango’ schafft Regisseur German Kral (‘Der letzte Applaus’, ‘Música Cubana’, ‘Buenos Aires, meine Geschichte’) eine berührende und visuell beeindruckende Liebeserklärung an den Tango, die Leidenschaft und das Leben.

Gesang und Tanz
zusammen entwickeln

TanzCHor, © repor-tal

Wenn ein Mensch geboren wird, fängt er an, sich zu bewegen, und lässt seine Stimme ertönen. Was aber kommt zuerst? Fragen wir mal andersrum: Muss man das Eine lassen, um das andere zu tun? Warum soll der Körper nicht Tanzen, wenn die Stimme singt?

Wir waren ihre Instrumente

Für viele Tänzer wäre es die Erfüllung eines Traumes, zur Compagnie von Pina Bausch zu gehören. Josephine Ann Endicott gehörte nicht nur dazu, sie war eine Tänzerin der ersten Stunde und prägte auch den Charakter des Tanztheaters mit. Jo Ann Endicott tanzte länger als viele andere. Sie wusste, was Pina erwartete und unterstütze die große Choreographin schon früh auch bei der Einstudierung der Stücke.