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Das Fenster zur Bremer Seele

„Wenn der Bremer“, schrieb Hans Meyer vor rund einem halben Jahrhundert in seinem Buch ‚Das Bremer Gesicht‘, „…Fernweh hat, geht er schnell ins Übersee-Museum, aber wenn er ganz bei sich zu Hause sein will, zieht es ihn ins Focke-Museum.“ Johannes Focke war ein Bremer Honoratior, der seit dem Jahr 1890 angefangen hatte, Bremensia zu sammeln. Er sammelte alles, was er kriegen konnte: Dokumente, Bilder, Kunst, Möbel, Hausrat, Spielsachen, einen Tabakladen, ein Kaufmannskontor.

Der krasse Kontrast
der nackten Artefakte

Die Relikte der Ruhr-Industrie sind riesenhaft – titanisch, stehen für Arbeit und Anstrengung, Schweiß und Schmutz, Krach und Klassenkampf. Auf dem Gelände der Zeche Zollverein sind sie beispielhaft zu besichtigen – hundert Hektar UNESCO-Welterbe. Eingebaut in die klotzigen Gebäude und das Gelände sind etliche Ausstellungen und Ateliers, die neues Leben auf die stillgelegte Zeche bringen. Wohl kaum ein Ort zeigt den Kontrast zwischen der Zeit der Kohle und der Industrie des 21. Jahrhunderts extremer als das ‚Red Dot Design Museum‘.

Kulturgenuss
auch kulinarisch

Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn – kurz: Bundeskunsthalle – bietet in dichter Folge Ausstellungen und Schaus zu Themen quer durch die Geschichte und Kunstgeschichte. Mit pfiffigen Ideen passt sich das Restaurant den Themen an.

Fünf Welten hinter
flämischen Gardinen

Indoor-Ausflugsziele sind bei der derzeitigen Outdoor-Situation immer etwas ganz Sicheres. Ein Museum zum Beispiel! Ganz genau: das ‚Museum Aan de Stroom‘, kurz MAS, in Antwerpen. Von so einem Ausflug hat man dreierlei Ertrag: eine Fülle von Ausstellungsangeboten, eine überraschende Architektur und einen Spaziergang am Hafen – selbstverständlich in einer Regenpause.

Baden und
gesehen werden

Goethe wusste es ebenso wie später Kaiserin Sissi: Kuren tut Leib und Seele gut. Die ersten Kurbäder entstanden im 18. Jahrhundert. In der Romantik entwickelte sich eine regelrechte Kurgesellschaft. Man kurte, traf sich, sah sich und so manches mehr. Zu den zwar kleineren, aber dennoch feinen Kurorten zählte Bad Rehburg im Land Schaumburg-Lippe.

Auch die Scheunendisko
ist Kulturgeschichte

Niedersächsisches Freilichtmuseum – das klingt zunächst mal nicht so spannend. Doch im Museumsdorf Cloppenburg wird Geschichte lebendig, einschließlich unserer eigenen; denn eine Sonderschau unter dem Titel ‚Popmusik und Pillenknick‘ dreht sich um den Alltag der 1960er und 70er Jahre, also der Zeit als wir Fuffies jung waren.

Erzbischofs Lustschlösschen

Schloss Clemenswerth, heute Sitz des Emslandmuseums, feiert in diesem Jahr 2012 die 275ste Wiederkehr seiner Grundsteinlegung. Doch auch zu jeder Zeit ist das Schlösschen mit seinem Garten, seinem weitläufigen Park- und Teichanlagen ein reizvolles Ausflugsziel.

Greifen, Schneiden, Kneifen
seit fast 130 Jahren

Gutes Handwerkszeug ist nicht leicht zu finden. Hergestellt wird es seit Generationen im Bergischen Land. Zangen zum Beispiel stammen, wenn sie zur Spitzenklasse zählen, meist aus Remscheid oder dem benachbarten Cronenberg, das zu Wuppertal gehört. Hier kann man auch einen Blick in die Geschichte der Werkzeuge werfen.

Kulinarische Blütenlese

Das Freilichtmuseum des Landschaftsverbands Rheinland in Lindlar widmet sich der bäuerlichen Lebensweise unserer Vorfahren. Hier kann man nicht nur zuschauen, sondern auch selbst Hand anlegen. Die ökologischen Seminare zur Kräuterkunde und –verarbeitung zum Beispiel machen Spaß, sind lehrreich und – es schmeckt!