Schlagwort «Industriegeschichte»

Rrrumms! – ein Scherenbeck!

Haben Sie sich jemals überlegt, wie eine Schere hergestellt wird? Ich meine nicht die Sorte, die man heute in jedem Supermarkt findet, aus zwei flachen Stahlstreifen mit Plastikgriff. Ich rede von richtigen Scheren, wie sie auch von Handwerkern benutzt werden.

Noord Brabant für Genießer

Die Niederlande heißen bei uns meistens ‚Holland‘, und ‚Holland‘ heißt normalerweise entweder Amsterdam oder Strand, ansonsten Grachten, Windmühlen, Camping, Wassersport. Das Land ist nicht gerade berühmt für sein kulinarisches Angebot. Wenn man Hunger hat, geht man zum Chinesen oder Inder oder kauft gebackenen Fisch auf dem Markt. Soviel zu den gängigen Klischees. Doch der Süden ist anders.

Im Reich von König Dampf

„Die Höll’n auf Erd’! sie verbreiten Tod / Seit der Dampf herrscht, rings im Reich / Denn des Menschen Leib und Seele wird / Gemordet drin zugleich“ – so beschrieb der britische Dichter Edward P. Mead 1843 in seinem Gedicht ‚König Dampf‘ die Zustände zu Beginn der indutriellen Revolution. Die deutsche Übersetzung stammt von Friedrich Engels, dessen Haus in Wuppertal heute in einem Ensemble mit einem Museum für die Frühzeit der Industrie zu sehen ist. Hier können Besucher – auch Kinder – diese Zeit nacherleben.

Der letzte Messerschmied
von Solingen

Der Name der Stadt Solingen ist eine geschützte Handelsmarke, die seit mehr als hundert Jahren für gute Messer und Scheren steht. Dahinter steckte vor allem das Können der Schmiede und Schleifer. Inzwischen gibt es aber immer weniger, die die alte Handwerkskunst noch beherrschen. fifty2go hat den letzten Messerschmied in seinem Betrieb besucht.

Greifen, Schneiden, Kneifen
seit fast 130 Jahren

Gutes Handwerkszeug ist nicht leicht zu finden. Hergestellt wird es seit Generationen im Bergischen Land. Zangen zum Beispiel stammen, wenn sie zur Spitzenklasse zählen, meist aus Remscheid oder dem benachbarten Cronenberg, das zu Wuppertal gehört. Hier kann man auch einen Blick in die Geschichte der Werkzeuge werfen.

Schmökern, Schmecken, Schmunzeln

Ein Volkskundler beim Landschaftsverband Rheinland hat Ergebnisse seiner Forschungen zur regionalen Koch- und Esskultur in Form eines ‚Lexikons der rheinischen Küche‘ zusammengefasst. ‚Von Apfelkraut bis Zimtschnecke‘ lautet der Titel. Wer allerdings (bloß) ein Kochbuch erwartet, wird sich wundern.

Wo Bürger wie Fürsten feiern

Die historische Stadthalle in Wuppertal-Elberfeld ist der repräsentative Musentempel der Gründerzeit. Aus Krieg und Verschandelung ist sie in neuem Glanz erstanden. Von außen erinnert sie mit ihren Türmen und Säulen an den Reichstag in Berlin. Innen empfängt den staunenden Besucher ein Sortiment von Prunksälen verschiedener Größe und Gestalt, vom Großen Saal im Stil der Renaissance mit 1000 Quadratmetern und himmelhoher Decke über Majolika- und holzgetäfelte Kabinette bis zum gotischen Gewölbekeller.

Wie wär’s mal
mit Mühlen?

Windmühlen waren früher die typischen Elemente der Landschaft am Niederrhein. Ebenso prägten die Wassermühlen das Bild in den Mittelgebirgslandschaften links und rechts des Rheins. Heute sind die wenigen noch funktionierenden Mühlen attraktive Ausflugsziele. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) stellt sie in einer neuen Median-Kombination vor.