Schlagwort «Geschichte»

Inland ist Mega-In

Fliegen ist out. Kreuzfahren ist out. Unsere traditionellen Badestrände sind zu voll . . . Immer mehr Urlauber entdecken Deutschland als Urlaubsziel. Da gibt es weit mehr als Strand und Gebirge, nämlich auch jede Menge attraktive Kultur. Der Reise-Profi Christian Krug hat 42 Ziele zusammengestellt, die in Deutschland für das Unesco-Kulturerbe stehen.

1949 – erschreckend aktuell

Wird das Jahr 2019 in 50 Jahren die Geschichte eingegangen sein als das Jahr, in dem das Wettrüsten wieder begann? Und als nationalistische Tendenzen in Deutschland wieder mehrheitsfähig wurden? Anlass genug, 50 Jahre zurück zu blicken auf das Jahr 1949, als zwei deutsche Staaten gegründet wurden und der ‚Kalte Krieg‘ mit der Blockade von West-Berlin einen Höhepunkt erreichte.

Bauten, Bürger und Barbaren

Die Ufer unserer Binnengewässer sind von den luxuriösen Behausungen der Reichen weitgehend besetzt. Doch weder am Starnberger See noch etwa an der Hamburger Binnenalster werden die Extreme unserer Kultur so drastisch deutlich wie am Großen Wannsee in Berlin. 

Großes Panorama der kleinsten Stadt

Ein Photokünstler, der mit internationalen Reportagen bekannt wurde, hat einen großformatigen Band seiner Heimatstadt gewidmet: Arnis. Nie gehört? eshandelt sich immerhin um #die kleinste Stadt deutschlands‘ – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Das Fenster zur Bremer Seele

„Wenn der Bremer“, schrieb Hans Meyer vor rund einem halben Jahrhundert in seinem Buch ‚Das Bremer Gesicht‘, „…Fernweh hat, geht er schnell ins Übersee-Museum, aber wenn er ganz bei sich zu Hause sein will, zieht es ihn ins Focke-Museum.“ Johannes Focke war ein Bremer Honoratior, der seit dem Jahr 1890 angefangen hatte, Bremensia zu sammeln. Er sammelte alles, was er kriegen konnte: Dokumente, Bilder, Kunst, Möbel, Hausrat, Spielsachen, einen Tabakladen, ein Kaufmannskontor.

Rom in vier Dimensionen

‚Die Wunder der Stadt Rom‘ lautet übersetzt der Titel des ersten geschriebenen Reiseführers unserer Kultur. Er stammt aus dem hohen Mittelalter und ist seit dem 12. Jahrhundert belegt. Im Herder-Verlag ist eine bibliophil ausgestattete Ausgabe mit Übersetzung erschienen, die nicht nur als Lektüre taugt, sondern auch tatsächlich einen ganz neuen Blick auf Rom eröffnen kann.

Die alte Schlacht in neuer Sicht

„Varus-Schlacht? Kennen wir: Als die Römer frech geworden…“ Kaum eine militärische Entscheidung der Antike ist in Deutschland so bekannt wie die Schlacht, die laut dem römischen Historiker Tacitus am ‚Salus Teutoburgensis‘ stattfand. Der Anführer der siegreichen Germanen, der römische Ex-Offizier Arminius, wurde zum deutschen Nationalhelden stilisiert. Und damit sein monumentales Standbild an der ‚richtigen‘ Stelle stand, hat man sogar einen kompletten Gebirgszug in ‚Teutoburger Wald‘ umgetauft. Gegen diesen massiven Schwindel anzukämpfen, hat es die Ausstellung in Kalkriese nicht leicht. Aber sie ist dafür um so spannender.

Das Kreuz und
der Bindestrich

Darf Nordrhein-Westfalen eine eigene Geschichte haben, die vor die Entstehung des Bundeslandes hinausreicht, noch dazu bis in die Spätantike? Zwei Kirchenhistoriker haben es unternommen, eine zu zeichnen. Das Ergebnis ist ein Atlas mit dem erstaunlichen Titel ‚1700 Jahre Christentum in Nordrhein-Westfalen‘.

Das Tor zur Welt
des Mittelalters

Wenn wir im Geschichtsunterricht auf das 8. Jahrhundert schauen, dann steht normalerweise die Etablierung des fränkischen Reichs, das Karl der Große vollendet, im Mittelpunkt. Gleichzeitig aber entwickelt sich an der Ostsee ein bedeutendes Handelszentrum, das von den Friesen und Wikingern gegründet wurde: Haithabu.

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