Schlagwort «Geschichte»

Großes Panorama der kleinsten Stadt

Ein Photokünstler, der mit internationalen Reportagen bekannt wurde, hat einen großformatigen Band seiner Heimatstadt gewidmet: Arnis. Nie gehört? eshandelt sich immerhin um #die kleinste Stadt deutschlands‘ – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Das Fenster zur Bremer Seele

„Wenn der Bremer“, schrieb Hans Meyer vor rund einem halben Jahrhundert in seinem Buch ‚Das Bremer Gesicht‘, „…Fernweh hat, geht er schnell ins Übersee-Museum, aber wenn er ganz bei sich zu Hause sein will, zieht es ihn ins Focke-Museum.“ Johannes Focke war ein Bremer Honoratior, der seit dem Jahr 1890 angefangen hatte, Bremensia zu sammeln. Er sammelte alles, was er kriegen konnte: Dokumente, Bilder, Kunst, Möbel, Hausrat, Spielsachen, einen Tabakladen, ein Kaufmannskontor.

Rom in vier Dimensionen

‚Die Wunder der Stadt Rom‘ lautet übersetzt der Titel des ersten geschriebenen Reiseführers unserer Kultur. Er stammt aus dem hohen Mittelalter und ist seit dem 12. Jahrhundert belegt. Im Herder-Verlag ist eine bibliophil ausgestattete Ausgabe mit Übersetzung erschienen, die nicht nur als Lektüre taugt, sondern auch tatsächlich einen ganz neuen Blick auf Rom eröffnen kann.

Die alte Schlacht in neuer Sicht

„Varus-Schlacht? Kennen wir: Als die Römer frech geworden…“ Kaum eine militärische Entscheidung der Antike ist in Deutschland so bekannt wie die Schlacht, die laut dem römischen Historiker Tacitus am ‚Salus Teutoburgensis‘ stattfand. Der Anführer der siegreichen Germanen, der römische Ex-Offizier Arminius, wurde zum deutschen Nationalhelden stilisiert. Und damit sein monumentales Standbild an der ‚richtigen‘ Stelle stand, hat man sogar einen kompletten Gebirgszug in ‚Teutoburger Wald‘ umgetauft. Gegen diesen massiven Schwindel anzukämpfen, hat es die Ausstellung in Kalkriese nicht leicht. Aber sie ist dafür um so spannender.

Das Kreuz und
der Bindestrich

Darf Nordrhein-Westfalen eine eigene Geschichte haben, die vor die Entstehung des Bundeslandes hinausreicht, noch dazu bis in die Spätantike? Zwei Kirchenhistoriker haben es unternommen, eine zu zeichnen. Das Ergebnis ist ein Atlas mit dem erstaunlichen Titel ‚1700 Jahre Christentum in Nordrhein-Westfalen‘.

Das Tor zur Welt
des Mittelalters

Wenn wir im Geschichtsunterricht auf das 8. Jahrhundert schauen, dann steht normalerweise die Etablierung des fränkischen Reichs, das Karl der Große vollendet, im Mittelpunkt. Gleichzeitig aber entwickelt sich an der Ostsee ein bedeutendes Handelszentrum, das von den Friesen und Wikingern gegründet wurde: Haithabu.

Die grimmige Miene
des alten Ambiorix

Haben Sie mal von Tongeren gehört? Es handelt sich da um ein relativ kleines Städtchen von gerade mal rund 30.000 Einwohnern in Belgien, genauer: in der belgischen Provinz Limburg. Hier kann man 2000 Jahre Geschichte Nordeuropas an einem Ort erleben.

Aristoteles lässt grüßen

Wer sich auf die Spuren des großen Philosophen Aristoteles begeben will, sollte im antiken Stagira anfangen. Der Geburtsort ist durch eine archäologische Ausgrabung wieder erschlossen. Man darf ihn nur nicht mit dem modernen Stagira verwechseln, auch wenn sich dort viel mehr um Aristoteles dreht.

Auch die Scheunendisko
ist Kulturgeschichte

Niedersächsisches Freilichtmuseum – das klingt zunächst mal nicht so spannend. Doch im Museumsdorf Cloppenburg wird Geschichte lebendig, einschließlich unserer eigenen; denn eine Sonderschau unter dem Titel ‚Popmusik und Pillenknick‘ dreht sich um den Alltag der 1960er und 70er Jahre, also der Zeit als wir Fuffies jung waren.