Schlagwort «Bergisches Land»

Rrrumms! – ein Scherenbeck!

Haben Sie sich jemals überlegt, wie eine Schere hergestellt wird? Ich meine nicht die Sorte, die man heute in jedem Supermarkt findet, aus zwei flachen Stahlstreifen mit Plastikgriff. Ich rede von richtigen Scheren, wie sie auch von Handwerkern benutzt werden.

Der Berg ruft:
Der Müll lebt!

Der ist garantiert geruchlos und steht als schwarze Kegelskulptur mitten in der lieblichen bergischen Landschaft bei Lindlar. Eine begehbare Skulptur, in ihrem Bauch nichts als Müll und an der Oberfläche abgedichtet. Rundherum befinden sich noch Vergärungs-, Kompostier- und Sondermüllanlage. Und dennoch: Die Deponie ist als ist als informatives Ausflugsziel gestaltet und bietet – wenn auch anstrengende – lohnende Erlebnisse.

Meister über Hell und Dunkel

Eric Grunewald (43) ist ein Braumeister, der noch den gesamten Prozess der Bierherstellung vom Einbrauen bis zum Ausschank eigenhändig steuert und überwacht. Wenn er von seinem Beruf erzählt, spürt man Stolz und Leidenschaft.

Der letzte Messerschmied
von Solingen

Der Name der Stadt Solingen ist eine geschützte Handelsmarke, die seit mehr als hundert Jahren für gute Messer und Scheren steht. Dahinter steckte vor allem das Können der Schmiede und Schleifer. Inzwischen gibt es aber immer weniger, die die alte Handwerkskunst noch beherrschen. fifty2go hat den letzten Messerschmied in seinem Betrieb besucht.

Greifen, Schneiden, Kneifen
seit fast 130 Jahren

Gutes Handwerkszeug ist nicht leicht zu finden. Hergestellt wird es seit Generationen im Bergischen Land. Zangen zum Beispiel stammen, wenn sie zur Spitzenklasse zählen, meist aus Remscheid oder dem benachbarten Cronenberg, das zu Wuppertal gehört. Hier kann man auch einen Blick in die Geschichte der Werkzeuge werfen.

Farben-Fabrikant mit weißer Weste

Christiane Gibiec: Ein Beweger, ein Impulsator
Der Lackfabrikant Dr. Kurt Herberts war nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, sondern auch ein Philanthrop. Dieses Fazit durchzieht das Buch von Christiane Gibiec über den künstlerisch, anthroposophischen Großfabrikanten, der es schaffte, sich im Dritten Reich nicht vom kriminellen Regime einspannen zu lassen.

Wo Bürger wie Fürsten feiern

Die historische Stadthalle in Wuppertal-Elberfeld ist der repräsentative Musentempel der Gründerzeit. Aus Krieg und Verschandelung ist sie in neuem Glanz erstanden. Von außen erinnert sie mit ihren Türmen und Säulen an den Reichstag in Berlin. Innen empfängt den staunenden Besucher ein Sortiment von Prunksälen verschiedener Größe und Gestalt, vom Großen Saal im Stil der Renaissance mit 1000 Quadratmetern und himmelhoher Decke über Majolika- und holzgetäfelte Kabinette bis zum gotischen Gewölbekeller.

Kulinarische Blütenlese

Das Freilichtmuseum des Landschaftsverbands Rheinland in Lindlar widmet sich der bäuerlichen Lebensweise unserer Vorfahren. Hier kann man nicht nur zuschauen, sondern auch selbst Hand anlegen. Die ökologischen Seminare zur Kräuterkunde und –verarbeitung zum Beispiel machen Spaß, sind lehrreich und – es schmeckt!

Wie wär’s mal
mit Mühlen?

Windmühlen waren früher die typischen Elemente der Landschaft am Niederrhein. Ebenso prägten die Wassermühlen das Bild in den Mittelgebirgslandschaften links und rechts des Rheins. Heute sind die wenigen noch funktionierenden Mühlen attraktive Ausflugsziele. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) stellt sie in einer neuen Median-Kombination vor.

Meister am rotierenden Stein

Wer auf dem Land aufgewachsen ist, kennt vielleicht noch den Scherenschleifer, der von Zeit zu Zeit vorbeikam. Doch in dem Handwerk steckt mehr als nur die Fertigkeit, Messer oder Scheren zu schärfen. Bei der Herstellung hochwertiger Schneidwerkzeuge ist es vor allem der Schleifer, der in etlichen Arbeitsgängen dem roh geschmiedeten Werkstück die Form und damit die Gebrauchsfähigkeit verleiht.