Kategorie «Schau & Bühne»

Fetziges aus großen Tuten

Mieses November-Wetter – schlechte Laune? Dagegen gibt es ein Mittel: Fanfare Ciocărlia! Die zwölfköpfige Bläser-Truppe bringt Schwung und Freude ins Leben auf eine Art und Weise, der sich kaum jemand widersetzen kann. Fanfare Ciocărlia live ist mehr als ein Event, es ist wie eine Droge: …mehr davon!

Das iPad des 15. Jahrhunderts

Eine der berühmtesten illuminierten Handschriften des späten Mittelalters ist erstmals wieder als Ganzheit zu betrachten: Das Stundenbuch des Ètienne Chevalier. Während das Original in Teile zerlegt in verschiedenen Sammlungen verwahrt wird, hat der Verlag Müller und Schindler es als Faksimile zusammengefügt.

Der Lostag mit der magischen 7

Wir alle kennen seit Kindertage die Geschichte vom Siebenschläfer-Tag. Voll Aufregung standen wir morgens auf und lugten vorsichtig zum Himmel. Sonne oder Regen? Dieser Tag entschied, wie das Wetter der nächsten sieben Wochen sein würde. – Was steckt dahinter?

Im Garten des ‚grünen‘ Fürsten

Der Dachgarten der Bundeskunsthalle lädt immer wieder zu neuen Impressionen ein. Jetzt steht er ganz im Licht der Pücklerschen Gartengestaltung. Der Fürst war nämlich nicht nur für seine Eis-Spezialität bekannt, sondern auch für schöne Park-Anlagen. Hermann von Pückler-Muskau (1785-1871) hat in seinen Parks und Gärten für die Landschaftsarchitektur bis heute gültige Planungsgedanken entwickelt, die bei der …

Wie der Tango mit der Welt tanzt

Tango erlebt seit Jahren ein großes Revival, nicht nur in Argentinien, sondern weltweit. Auch in Deutschland tanzen Tausende Menschen mit Begeisterung Tango Argentino. Geboren ist der Tango in den Armenvierteln der Großstädte am Rio de la Plata: Buenos Aires und Montevideo. Von dort erobert er zuerst die Metropolen Europas, kehrt wie im Triumph nach Hause zurück und geht von neuem auf Weltreise.

Vom Leben getrennt, im Tango verbunden

Der Film ‚Ein letzter Tango‘, seit April in deutschen Programmkinos, dokumentiert das Leben der Tango-Legenden María Nieves und Juan Carlos Copes. Heute sind sie 81 und 84 Jahre alt. Erstmals sind sie einander 1948 als Teenager in einem Tango-Club in Buenos Aires begegnet. Das 14jährige Dienstmädchen aus ärmsten Verhältnissen und der 17jährige Tango-Begeisterte verliebten sich, wurden ein Paar und prägten mit ihrer gemeinsamen Kunst die nächsten 50 Jahre.

„Es war ein titanischer Akt“

Internationale Filmemacher haben sich mit dem Tango Argentino und seiner Ausdruckskraft befasst; unter ihnen Bernardo Bertolucci (‘Der letzte Tango in Paris’, 1972), Fernando E. Solanas (‘Der Süden’, 1985), Sally Potter (‘Tango-Fieber’, 1997), Carlos Saura (‘Tango’, 1998), Robert Duvall (‘Assassination Tango’, 2002) und Arne Birkenstock ( ’12 Tangos’, 2005). German Kral hat mit seiner aktuellen Dokumentation über das Leben der beiden Tango-Stars María Nieves und Juan Carlos Copes ein Meisterstück hinzugefügt.

Ein Paar, gespannt wie Bogen und Sehne

Sie waren das Vorzeige-Paar des argentinischen Tangos und lebten über 50 Jahre eine leidenschaftliche Hass-Liebe: María Nieves und Juan Carlos Copes. Mit dem Film ‘Ein letzter Tango’ schafft Regisseur German Kral (‘Der letzte Applaus’, ‘Música Cubana’, ‘Buenos Aires, meine Geschichte’) eine berührende und visuell beeindruckende Liebeserklärung an den Tango, die Leidenschaft und das Leben.

Die fetzigste Blaskapelle der Welt

Vergessen Sie alles, was Sie je über Blasmusik gehört haben. Legen Sie diese CD auf und halten Sie sich fest oder – um ganz sicher zu gehen – schnallen Sie sich an. Denn die Start-Beschleunigung könnte Sie sonst aus dem Sessel hauen. ‚onwards to mars‘ nennt die rumänische Roma-Kapelle ‚Fanfare Ciocârlia‘ ihre zweite CD.