Kategorie «Schau & Bühne»

Traumstadt der Antike

Im vergangenen Jahr wurde das Gallo-Römische Museum im belgischen Tongeren zum ‚Europäischen Museum des Jahres 2011’ gekürt. Mit diesem Preis wird alljährlich ein herausragendes neues oder gerade renoviertes Museum in der Europäischen Union ausgezeichnet. Doch nicht nur die Dauerausstellung ist einen Besuch wert, sondern auch die zur Zeit laufende Sonderausstellung ‚Sagalassos, City of Dreams’, die noch bis zum 17. Juni 2012 zu sehen ist.

Frei sein zu schreiben

„Lesen ist für mich keine Entspannung“, sagt der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Michael Zeller. „Lesen ist Anstrengung und Auseinandersetzung.“ Was der Autor von Literatur und Leser verlangt, ist viel – und er ist auch selbst bereit, viel zu geben.

Wir waren ihre Instrumente

Für viele Tänzer wäre es die Erfüllung eines Traumes, zur Compagnie von Pina Bausch zu gehören. Josephine Ann Endicott gehörte nicht nur dazu, sie war eine Tänzerin der ersten Stunde und prägte auch den Charakter des Tanztheaters mit. Jo Ann Endicott tanzte länger als viele andere. Sie wusste, was Pina erwartete und unterstütze die große Choreographin schon früh auch bei der Einstudierung der Stücke.

Treffpunkt Kunst

Moderne Bildende Kunst? Das ist doch nur was für abgehobene Experten oder Leute, die zu viel Geld haben. Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt Düsseldorf hält dagegen: Die Kunsthalle bietet ein attraktives Programm für jeden, der sich mal damit auseinandersetzen will, was Künstler aktuell so machen. Möglich ist das ist nur durch Sponsoring.

Bilder, Blicke, entlarvendes Schweigen

Maria Antonia Bußhoffs großformatige Bilder konfrontieren den Betrachter mit der Frage, die schon das Motto des Orakels von Delphi war: Wer bin ich? Denn die menschlichen Figuren erinnern mich an etwas, das mir selbst nicht klar ist. Könnte es sein, dass ich etwas vor mir selbst zu verbergen habe?

Wo Bürger wie Fürsten feiern

Die historische Stadthalle in Wuppertal-Elberfeld ist der repräsentative Musentempel der Gründerzeit. Aus Krieg und Verschandelung ist sie in neuem Glanz erstanden. Von außen erinnert sie mit ihren Türmen und Säulen an den Reichstag in Berlin. Innen empfängt den staunenden Besucher ein Sortiment von Prunksälen verschiedener Größe und Gestalt, vom Großen Saal im Stil der Renaissance mit 1000 Quadratmetern und himmelhoher Decke über Majolika- und holzgetäfelte Kabinette bis zum gotischen Gewölbekeller.

Gedanken im Haus eines Genies

Goethes Wohnhaus in Weimar ist heute ein Museum, genauer eine Kultstätte dieser Ikone der deutschen Kultur, nach der ihre Vertretungen in aller Welt benannt sind. Wie aber lebte man da? Was geht einem durch den Kopf, wenn man heute durch die Gemächer geht?