Kategorie «Lesen & Hören»

Akustische Appetizer

‚Fingerfood’ nennen sich die Musiker Stefan Wiesbrock und Wolfram Cramer von Clausbruch als Duo. Mit dem Titel ihrer CD ‚Hörmahl’ bleiben sie im Rahmen der kulinarischen Metapher.

Musikalisches Denkmal

‚Wie eine Taube‘ nennt der Komponist und Violin-Solist Ulrich Klan sein ‚Oratorium für Hrant Dink‘, den armenischen Journalisten, der im Jahr 2007 in Istanbul von einem 17-jährigen Fanatiker ermordet wurde. Die Uraufführung am 2. April 2011 ist auf DVD dokumentiert. Es ist ein musisch-emotionaler Einstieg in die Auseinandersetzung mit dem Schicksal der Armenier und einem ungelösten Problem, das die Türkei mit ihrer Geschichte hat.

Wie wär’s mal
mit Mühlen?

Windmühlen waren früher die typischen Elemente der Landschaft am Niederrhein. Ebenso prägten die Wassermühlen das Bild in den Mittelgebirgslandschaften links und rechts des Rheins. Heute sind die wenigen noch funktionierenden Mühlen attraktive Ausflugsziele. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) stellt sie in einer neuen Median-Kombination vor.

Bierland à la carte

Deutschland ist das Land der tausend Biere. Wer diese Seite unserer Heimat erkunden will, findet einen guten Reiseführer in der ‚Bierkarte‘ aus dem Verlag Kalimedia.

Pro-Aging?
Was ist das?

Jeder will lange leben, aber keiner will älter werden. Werbung hämmert uns ein, unsere Mitmenschen nicht mit unseren Falten, schlabbernder Haut an den Armen oder Cellulite-Dellen zu belästigen. Ratgeber, Medikamente, Kosmetika suggerieren uns: Im Zeitalter der Machbarkeit sogar von Gen-Manipulation können wir es locker mit dem Altern aufnehmen. Wir müssen nur genügend tun (sprich: Geld ausgeben) für das ‚Anti-Aging‘. Da erscheint plötzlich ein Buch mit dem verblüffenden Titel ‚Pro-Aging‘.

Tango als Delikatesse

Gibt es einen anderen Musikstil, der sich über fast ein Jahrhundert so interlational durchgesetzt hat, ohne seinen Charakter im Kern zu verändern, wie der Tango Argentino? De neue CD, die vier Musiker aus Nordrhein-Westfalen im März 2011 produziert haben, beweist dies einmal mehr: ‚Tango Manjar‘ heißt die Produktion. Der Name ist Programm.

Goethe und Co.

Dagmar von Gersdorff: Goethes Enkel
Wie schafft man es, im Schatten eines übermächtigen Großvaters zu leben? Der große Dichter Johann Wolfgang von Goethe hatte drei Enkel, die glücklich und lebensfroh den Alltag ihres Großvaters bis zu seinem Tod 1832 begleiteten. Die Nähe und die Wohnung des großen deutschen Dichters waren ihre Zuflucht vor der zerrütteten Ehe der Eltern.

Leidenschaft pur
Cuarteto Rotterdam

‚Yunta De Oro’ – Goldenes Paar heißt die hier vorgestellte CD des Cuarteto Rotterdam. Der Name führt ein wenig in die Irre. Denn die Musiker leben nicht in Rotterdam, sondern in Berlin, Dresden und Stuttgart. Die niederländische Stadt führen sie im Namen, weil sie an der dortigen Schule für Weltmusik zusammengefunden haben. Ihr Spezialfach: Authentischer Tango Argentino, auch zum Tanzen!

Der Tod ist auch
nicht so wichtig

Arto Paasilinna: Der wunderbare Massenselbstmord

‚Der ärgste Feind der Finnen ist die Melancholie.‘ So beginnt Arto Paasilinna seinen neuen Bestseller ‚Der wunderbare Massenselbstmord‘. Der Satz dürfte nicht nur Finnen betreffen. Deshalb ist dieses Buch jedem zu empfehlen, der das Bedürfnis hat, mal wieder herzlich zu lachen. Lachen ist bekanntlich wie Medizin, nur ohne Nebenwirkungen.

Lebenslanges Lernen lohnt sich für alle

Welche Bedeutung hat die Erwachsenenbildung für die Entwicklung der Gesellschaft? Kann der Stellenwert des ‚Lebenslangen Lernens‘ im Zusammenhang der Diskussion um das sogenannte Sozialkapital bestimmt werden? Mit diesen Fragen hat sich eine Expertentagung am österreichischen Bundesinstitut für Erwachsenenbildung in St. Wolfgang beschäftigt. Die Ergebnisse fasst dieses Buch zusammen.