Kategorie «Lesen & Hören»

Wir waren ihre Instrumente

Für viele Tänzer wäre es die Erfüllung eines Traumes, zur Compagnie von Pina Bausch zu gehören. Josephine Ann Endicott gehörte nicht nur dazu, sie war eine Tänzerin der ersten Stunde und prägte auch den Charakter des Tanztheaters mit. Jo Ann Endicott tanzte länger als viele andere. Sie wusste, was Pina erwartete und unterstütze die große Choreographin schon früh auch bei der Einstudierung der Stücke.

Else ist immer angesagt

Jede Veröffentlichung über Else Lasker-Schüler ist eine Brücke zwischen der heutigen Kulturszene in Deutschland und dem, was sie war, bevor die Nazis sie zerstörten. Der 9. Almanach der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft ist anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens herausgekommen.

Ringel, Rangel, Rose

Wie ging das noch mal? Wir haben doch früher immer ‚Hinke-Pinke‘ gespielt. Und wie war das mit dem Knickern? Wir alle hatten unsere Kinderspiele. Doch sie sind mit dem Erwachsenwerden in den Hintergrund gedrängt worden und in Vergessenheit geraten. Wer die alten Reime, Lieder und Spielregeln wieder ausgraben möchte, findet jetzt Rat.

Farben-Fabrikant mit weißer Weste

Christiane Gibiec: Ein Beweger, ein Impulsator
Der Lackfabrikant Dr. Kurt Herberts war nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, sondern auch ein Philanthrop. Dieses Fazit durchzieht das Buch von Christiane Gibiec über den künstlerisch, anthroposophischen Großfabrikanten, der es schaffte, sich im Dritten Reich nicht vom kriminellen Regime einspannen zu lassen.

Schmökern, Schmecken, Schmunzeln

Ein Volkskundler beim Landschaftsverband Rheinland hat Ergebnisse seiner Forschungen zur regionalen Koch- und Esskultur in Form eines ‚Lexikons der rheinischen Küche‘ zusammengefasst. ‚Von Apfelkraut bis Zimtschnecke‘ lautet der Titel. Wer allerdings (bloß) ein Kochbuch erwartet, wird sich wundern.

Akustische Appetizer

‚Fingerfood’ nennen sich die Musiker Stefan Wiesbrock und Wolfram Cramer von Clausbruch als Duo. Mit dem Titel ihrer CD ‚Hörmahl’ bleiben sie im Rahmen der kulinarischen Metapher.

Musikalisches Denkmal

‚Wie eine Taube‘ nennt der Komponist und Violin-Solist Ulrich Klan sein ‚Oratorium für Hrant Dink‘, den armenischen Journalisten, der im Jahr 2007 in Istanbul von einem 17-jährigen Fanatiker ermordet wurde. Die Uraufführung am 2. April 2011 ist auf DVD dokumentiert. Es ist ein musisch-emotionaler Einstieg in die Auseinandersetzung mit dem Schicksal der Armenier und einem ungelösten Problem, das die Türkei mit ihrer Geschichte hat.

Wie wär’s mal
mit Mühlen?

Windmühlen waren früher die typischen Elemente der Landschaft am Niederrhein. Ebenso prägten die Wassermühlen das Bild in den Mittelgebirgslandschaften links und rechts des Rheins. Heute sind die wenigen noch funktionierenden Mühlen attraktive Ausflugsziele. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) stellt sie in einer neuen Median-Kombination vor.