Kategorie «Lesen & Hören»

Worte für das Unaussprechliche

Die Deutsche Verlags Anstalt hat den 60. Jahrestag der Erstausgabe der Gedichte von Paul Celan zum Anlass für eine Neuausgabe genommen. 56 Gedichte waren es, mit denen Paul Celan 1952 die literarische Bühne betrat unter dem Titel: ‚Mohn und Gedächtnis‘.

Das Motiv des Kain

Über die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung Europas im ‚Dritten Reich‘ gibt es viel Literatur. Doch ein Rätsel blieb immer, warum dieses Verbrechen ausgerechnet die Deutschen verübt haben, ein Staat, in dem die Juden längst gleichberechtigte Bürger waren, im Gegensatz zu etlichen anderen Gesellschaften Europas. Der Historiker Götz Aly geht einen neuen Weg und bringt Licht in einen blinden Fleck.

Glück, Talent und –
unendlich viel Fleiß:
Wibke Bruhns

Viel Glück, viel Können und immer ein eigener Kopf, so erscheint Wibke Bruhns, wenn man ihre ‚unfertigen Erinnerungen’ liest. Sie gehört zu den Top-Journalistinnen unserer Zeit. Sie prägte deutschen Journalismus mit im Aufbruch der 1960er Jahre. Wibke Bruhns ist ein Allrounder, kennt sich in allen Sparten der Medien aus: Print, Hörfunk und Fernsehen. Und immer war sie mitten drin in der großen Politik.

Jerusalem für Einsteiger

Dieter Vieweger, Theologe und Archäologe, Professor für Achäologe der Bibel und Direktor des Deutschen Evangelischen Instituts in Jerusalem, hat eine Einführung in die ‚aufregende Geschichte einer Stadt dreier Weltreglgionen‘ geschrieben, großformatig und prächtig illustriert mit Zeichnungen von Ina Beyer und Photos von Hans D. Beyer.

Im Inneren von Mahlers
musikalischer Sprache

Vorsicht! Glauben Sie Gustav Mahler kein Wort. Besser: keinen Ton. Wenn dieser Komponist symphonisch besonders laut jubelt, ist ihm am wenigsten zu trauen. Und im Finale seiner 7. Symphonie jubelt Mahler tatsächlich besonders laut, besonders grell, besonders ausdauernd und damit auch besonders irritierend. Damit wird das Werk zur heiklen Herausforderung für jeden Dirigenten. Auch für Jonathan Nott?

Far niente als Erfolgsrezept

Ulrich Schnabel: ‚Muße – Vom Glück des Nichtstuns’. Ein schöner Titel, ein schön gebundenes Buch, das auf dem Titel einen Herrn im gepflegten Anzug zeigt, hingebettet in Denkerpose. Oder träumt er vielleicht nur? Bestätigt sich dadurch das Vorurteil: Das Wort ‚Muße‘ ist nur eine Ausrede für gut betuchte Nichtstuer?

Ein Trio im Transit

Tango ist normalerweise ein bisschen verhalten, rhythmisch zwar, aber typischerweise weder fetzig noch hart mit Schlagzeug akzentuiert. Drei Solisten haben sich vorgenommen, diese Tradition zu durchbrechen und den Tango über die Grenze zu treiben: Tango Transit.

Die Stadt im Himmel

Der britische Historiker und Autor Simon Sebag-Montefiore hat einen Bestseller geschrieben: ‚Jerusalem. Eine Biographie‘. „Dieses Buch beschreibt die Geschichte Jerusalems als eines Zentrums der Weltgeschichte, will aber weder eine Enzyklopädie noch ein Handbuch sein…“

Derrr König derrr Erdmännchen

Viele Fifties sind mit ihr aufgewachsen: der Augsburger Puppenkiste. Kater Mikesch, Jim Knopf, Sir Oblong, Bill Bo, Der Löwe, Urmel aus dem Eis, Don Blech und – Kalle Wirsch! Der kleine König der Erdmännchen ist jetzt ‚digitally remastered‘ neu erschienen. Erstmals als Einzel-DVD. Einfach wundervoll, um in Kindheitserinnerungen einzutauchen, und auch, um Neuentdeckungen zu machen.

Ein Bürger – ein Präsident!

Andere Länder gönnen sich ‚Prinzessinnen der Herzen’, wir einen ‚Präsidenten der Herzen’. Es ist davon auszugehen, das Joachim Gauck als neuer Bundespräsident eine breite Zustimmung in der Bevölkerung erhält. Doch mancher fragt sich auch: Wer ist dieser Joachim Gauck eigentlich, dass er sich solcher Beliebtheit erfreut? Darauf gibt es eine Antwort.