Kategorie «Entdecken»

Zwei Waggons an einer Strippe

Die Standseilbahn im Schwarzatal des Thüringer Waldes stammt aus dem Jahr 1923 und steht unter Denkmalschutz. Aber sie ist kein Museumssück, sondern ein Angebot der Deutschen Bahn AG und nicht nur in der Touristensaison, sondern das ganze Jahr über täglich von früh bis spät in Betrieb.

Buntes Städtchen im ‚Blauen Land‘

Der Ammer- und der Starnberger See im Süden Münchens sind die nächstliegenden Erholungsgebiete für stressgeplagte Einwohner der bairischen Landeshauptstadt. Weiter im Süden liegen die vor-alpinen Skiparadiese um Garmisch-Partenkirchen. Die Gegend dazwischen ist weniger berühmt. Um so mehr lohnt ein Besuch im ‚Blauen Land‘.

Die Pfeifen-Manufaktur hat überlebt

Das Örtchen Tabarz am Rand des Thüringer Waldes war einmal die Hochburg der handwerklichen Herstellung von Tabakspfeifen in Deutschland. Heute ist noch eine Manufaktur übrig, die erst allen Widrigkeiten der sozialistischen Planwirtschaft getrotzt, dann die Wirren der Wende überlebt hat und sich jetzt gegen die Anti-Raucher-Politik der EU behaupten muss.

Gewürze, wo kein Pfeffer wächst

Wo der Thüringer Wald am höchsten ist, verläuft der Rennsteig. Da kann man schön in der Natur wandern und ist weit weg von der Hektik unserer Großstädte und ihrer Gewerbe- und Industriegebiete. Um so erstaunlicher ist, dass man ausgerechnet hier, im eher abgelegenen Örtchen Schönbrunn, sozusagen eine Hochburg der deutschen Gewürz-Industrie findet.

Ursprung eines Selfmademan

Dass die Lederhose etwas mit Bayern zu tun hat, dürfte sogar vielen Amerikanern bekannt sein. Dass aber auch ihr nationales Beinkleid, die legendäre Blue Jeans, ihre Wurzeln bis ins Süddeutsche verfolgen kann, wissen wohl die wenigsten von uns. Doch der Erfinder der Nietenhose, Levi Strauss, stammt aus dem oberfränkischen Örtchen Buttenheim. Sein Geburtshaus ist inzwischen ein kleines Museum.

Himmelsthür für die Durchreise

Hildesheim im östlichen Niedersachsen ist immer eine Kurzreise wert. Doch auch wenn man nur auf der Durchreise ist und ein günstiges Quartier sucht, das auch noch etwas Besonderes bietet, dann lohnt es sich, beim serbisch-orthodoxen Kloster ‚Mutter Gottes‘ im Stadtteil Himmelsthür abzusteigen.

Die alte Schlacht in neuer Sicht

„Varus-Schlacht? Kennen wir: Als die Römer frech geworden…“ Kaum eine militärische Entscheidung der Antike ist in Deutschland so bekannt wie die Schlacht, die laut dem römischen Historiker Tacitus am ‚Salus Teutoburgensis‘ stattfand. Der Anführer der siegreichen Germanen, der römische Ex-Offizier Arminius, wurde zum deutschen Nationalhelden stilisiert. Und damit sein monumentales Standbild an der ‚richtigen‘ Stelle stand, hat man sogar einen kompletten Gebirgszug in ‚Teutoburger Wald‘ umgetauft. Gegen diesen massiven Schwindel anzukämpfen, hat es die Ausstellung in Kalkriese nicht leicht. Aber sie ist dafür um so spannender.

Rund um die Welt am eckigen See

Das Maschseefest ist Niedersachsens größtes Open-Air-Vergnügen, das 2013 2,2 Millionen Gäste nach Hannover lockte. Es setzt 2014 internationale Akzente. Unter dem Motto ‚In 19 Tagen einmal um die ganze Welt‘ können in diesem Jahr zum Beispiel Speisen aus verschiedenen Ländern und Kulturen probiert werden. Von Sushi über karibische Leckereien bis hin zu mexikanischen, spanischen, griechischen oder italienischen Spezialitäten.