Kategorie «Entdecken»

Sprechstunde bei Dr. Eisenbart

Kennen Sie eine Stadt mit einem Punkt im Namen? Gibt’s nicht, denken Sie? Doch: Hann. Münden! Die Stadt hieß eigentlich nur ‚Münden‘. Das malerische Fachwerkstädtchen am Zusammenfluss der beiden Weser-Quellflüsse Fulda und Werra verdankt seinen abgekürzten Namen einem bürokratischen Akt aus dem Jahr 1991.

Das Fenster zur Bremer Seele

„Wenn der Bremer“, schrieb Hans Meyer vor rund einem halben Jahrhundert in seinem Buch ‚Das Bremer Gesicht‘, „…Fernweh hat, geht er schnell ins Übersee-Museum, aber wenn er ganz bei sich zu Hause sein will, zieht es ihn ins Focke-Museum.“ Johannes Focke war ein Bremer Honoratior, der seit dem Jahr 1890 angefangen hatte, Bremensia zu sammeln. Er sammelte alles, was er kriegen konnte: Dokumente, Bilder, Kunst, Möbel, Hausrat, Spielsachen, einen Tabakladen, ein Kaufmannskontor.

Der krasse Kontrast
der nackten Artefakte

Die Relikte der Ruhr-Industrie sind riesenhaft – titanisch, stehen für Arbeit und Anstrengung, Schweiß und Schmutz, Krach und Klassenkampf. Auf dem Gelände der Zeche Zollverein sind sie beispielhaft zu besichtigen – hundert Hektar UNESCO-Welterbe. Eingebaut in die klotzigen Gebäude und das Gelände sind etliche Ausstellungen und Ateliers, die neues Leben auf die stillgelegte Zeche bringen. Wohl kaum ein Ort zeigt den Kontrast zwischen der Zeit der Kohle und der Industrie des 21. Jahrhunderts extremer als das ‚Red Dot Design Museum‘.

Rhein-Romantik an der Maas

Steile Felsen, von einer Burgruine gekrönt – das ist Rhein-Romantik. Dass auch die Niederlande so etwas zu bieten haben, klingt erstaunlich, ist aber wahr: Ganz weit im Süden, zwischen den Großstädten Maastricht und Aachen, liegt das malerische Städtchen Valkenburg am Fuß eines Felsens, der von einer einer gleichnamigen Burgruine gekrönt ist.

Noord Brabant für Genießer

Die Niederlande heißen bei uns meistens ‚Holland‘, und ‚Holland‘ heißt normalerweise entweder Amsterdam oder Strand, ansonsten Grachten, Windmühlen, Camping, Wassersport. Das Land ist nicht gerade berühmt für sein kulinarisches Angebot. Wenn man Hunger hat, geht man zum Chinesen oder Inder oder kauft gebackenen Fisch auf dem Markt. Soviel zu den gängigen Klischees. Doch der Süden ist anders.

Weltkulturerbe Kloster Lorsch:
Kaiser, Kloster, Scheunenshow

Kloster Lorsch wurde 2014 als UNESCO Weltkulturerbestätte eröffnet. Bekannt ist die weltberühmte Königshalle. Jetzt wurde in Nachbarschaft des mittelalterlichen Baudenkmals das ‘Schaudepot Zehntscheune’ eröffnet. Hier werden in einer neuen und modernen Inszenierung Grabungsfunde aus der 800-jährigen Klostergeschichte präsentiert.

Zwei Waggons an einer Strippe

Die Standseilbahn im Schwarzatal des Thüringer Waldes stammt aus dem Jahr 1923 und steht unter Denkmalschutz. Aber sie ist kein Museumssück, sondern ein Angebot der Deutschen Bahn AG und nicht nur in der Touristensaison, sondern das ganze Jahr über täglich von früh bis spät in Betrieb.

Buntes Städtchen im ‚Blauen Land‘

Der Ammer- und der Starnberger See im Süden Münchens sind die nächstliegenden Erholungsgebiete für stressgeplagte Einwohner der bairischen Landeshauptstadt. Weiter im Süden liegen die vor-alpinen Skiparadiese um Garmisch-Partenkirchen. Die Gegend dazwischen ist weniger berühmt. Um so mehr lohnt ein Besuch im ‚Blauen Land‘.