Kategorie «Entdecken»

Mehr als Grzimeks Vermächtnis

Bernhard Grzimek kennt wohl jeder aus unserer Generation von seiner TV-Serie ‚Grzimeks Tierleben‘. Mit seinem Projekt ‚Serengeti darf nicht sterben‘ wurde er zum Vorreiter vieler Artenschutz-Projekte. Bernhard Grzimek war auch Direktor des Frankfurter Zoos, der sein Andenken immer noch hochhält.

Stifterfigur mit drei Buchstaben

Ich gebe es zu: Auch ich habe gelernt, Fragen zu beantworten, ohne zu wissen, was die Antwort eigentlich bedeutet. Das nämlich lernt man beim Kreuzworträtseln. So war auch die Antwort auf die Standardfrage: ‚Stifterfigur im Naumburger Dom‘ – natürlich! – ‚UTA‘. Aber wer ist eigentlich diese Uta?

Schätze hoch über der Ostsee

Je weiter man nach Norden kommt, desto flacher wird Deutschlands Landschaft – denken viele. Tatsächlich erhebt sich aber über der nördlichsten Stadt, Flensburg, ein Berg. Wer ihn ‚besteigt‘, findet oben einige beeindruckende Kunst-Sammlungen vor.

Rrrumms! – ein Scherenbeck!

Haben Sie sich jemals überlegt, wie eine Schere hergestellt wird? Ich meine nicht die Sorte, die man heute in jedem Supermarkt findet, aus zwei flachen Stahlstreifen mit Plastikgriff. Ich rede von richtigen Scheren, wie sie auch von Handwerkern benutzt werden.

Bayrischer Personenkult

Die Ufer des Starnberger- und des Amersees gehören zu den teuersten Wohngegenden Deutschlands und sind beliebte Ausflugsziele für die Münchner, die sich ein Haus dort nicht leisten können. Abgesehen von den Reizen der Landschaft kann man dort auch Stätten echt bayrischen Personenkults besuchen.

Wie der Himmel in unsere Köpfe kam

Sie war ein archäologischer Sensationsfund: die ‚Himmelsscheibe‘, die das Sachsen-Anhaltinische Städtchen Nebra 1999 ruckartig weltberühmt machte. Obendrein war ihre Rettung vor den Raubgräbern und Hehlern ein realer Krimi. Das kleine Museum, das inzwischen am Fundort eingerichtet wurde, ist einen Ausflug wert – zumal eine weitere prähistorische ‚Sternwarte‘ ganz in der Nähe liegt

Sprechstunde bei Dr. Eisenbart

Kennen Sie eine Stadt mit einem Punkt im Namen? Gibt’s nicht, denken Sie? Doch: Hann. Münden! Die Stadt hieß eigentlich nur ‚Münden‘. Das malerische Fachwerkstädtchen am Zusammenfluss der beiden Weser-Quellflüsse Fulda und Werra verdankt seinen abgekürzten Namen einem bürokratischen Akt aus dem Jahr 1991.

Das Fenster zur Bremer Seele

„Wenn der Bremer“, schrieb Hans Meyer vor rund einem halben Jahrhundert in seinem Buch ‚Das Bremer Gesicht‘, „…Fernweh hat, geht er schnell ins Übersee-Museum, aber wenn er ganz bei sich zu Hause sein will, zieht es ihn ins Focke-Museum.“ Johannes Focke war ein Bremer Honoratior, der seit dem Jahr 1890 angefangen hatte, Bremensia zu sammeln. Er sammelte alles, was er kriegen konnte: Dokumente, Bilder, Kunst, Möbel, Hausrat, Spielsachen, einen Tabakladen, ein Kaufmannskontor.

Der krasse Kontrast
der nackten Artefakte

Die Relikte der Ruhr-Industrie sind riesenhaft – titanisch, stehen für Arbeit und Anstrengung, Schweiß und Schmutz, Krach und Klassenkampf. Auf dem Gelände der Zeche Zollverein sind sie beispielhaft zu besichtigen – hundert Hektar UNESCO-Welterbe. Eingebaut in die klotzigen Gebäude und das Gelände sind etliche Ausstellungen und Ateliers, die neues Leben auf die stillgelegte Zeche bringen. Wohl kaum ein Ort zeigt den Kontrast zwischen der Zeit der Kohle und der Industrie des 21. Jahrhunderts extremer als das ‚Red Dot Design Museum‘.

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