Kategorie «Entdecken»

Statt verlorene Bauten das Leben suchen

Was ist historisch gesichert vom Aussehen der einstmals mächtigen Lorscher Benediktinerabtei, die im Dreißigjährigen Krieg fast völlig zerstört wurde? Viele Besucher des UNESCO Welterbes Kloster Lorsch mit seiner weltberühmten Torhalle stellen diese Frage. Wissenschaftler haben schon in den vergangenen Jahrhunderten darüber geforscht.

Bauten, Bürger und Barbaren

Die Ufer unserer Binnengewässer sind von den luxuriösen Behausungen der Reichen weitgehend besetzt. Doch weder am Starnberger See noch etwa an der Hamburger Binnenalster werden die Extreme unserer Kultur so drastisch deutlich wie am Großen Wannsee in Berlin. 

Uhlen, Apen, Brunnen, Löwen

Die Stadt Braunschweig, so erfährt man überall, verdankt ihre Karriere dem hochadeligen Geschlecht der Welfen, allen voran einem Heinrich, dessen Beiname ‚der Löwe‘ seinerzeit noch als Ehrentitel galt; denn der Löwe stand damals noch nicht auf der ‚Roten Liste‘ der bedrohten Arten.

Swift-Tuttle und seine Schnuppen

Die moderne Technik hat unser Empfinden für die Naturerscheinungen grundlegend verändert. Eine der drastischsten Veränderungen ist uns vielleicht gar nicht bewusst: der Verlust der Dunkelheit. Noch während der frühen Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts war es nachts in der Regel ziemlich finster. Nicht dass diese Entwicklung grundsätzlich zu bedauern wäre – aber viele außergewöhnliche Himmelserscheinungen nehmen wir deshalb kaum noch wahr.

Wo Friesen zwischen Wiesen fietsen

Dass wir Deutschen leichthin ‚Holland‘ sagen, wenn wir die Niederlande meinen, reizt gerade die Friesen noch mehr als etwa die Limburger im Süden. Denn früher lag Friesland von Holland aus betrachtet jenseits der ‚Südsee‘, niederländisch Zuiderzee, also gefühlt ebenso weit weg wie Indonesien; umgekehrt natürlich entsprechend.

Die Welt als Uhrwerk an der Wohnzimmerdecke

Wo findet man das älteste funktionierende Modell des Sonnensystems? In einem großen Planetarium vielleicht oder in der berühmten Sternwarte von Greenwich bei London? Keineswegs! Man findet es in einer kleinen Wohnstube einer kleinen Stadt in einem kleinen Land…

Als Rauchen noch Stil hatte

Es gab eine Zeit, da hatte der Staat noch nicht das Bestreben, alles zu verbieten, was möglicherweise nicht dem Ideal einer gesundheitsfördernden Lebensweise entspricht. Von halsbrecherischen und gefährlichen Sportarten abgesehen. An diese Zeit errinnert sich mit Rührung, wer das Tabakmuseum in Lorsch besucht.

Das kleine Arkadien am Niederrhein

Ein Millionär, verliebt in die Kunst und die Landschaft seiner niederrheinischen Heimat war Karl-Heinz Müller aus Düsseldorf (1936 bis 2007). Von 1982 an erwarb er allmählich ein weitläufiges Gelände am Unterlauf des Flüsschens Erft, das bei Neuss in den Rhein fließt. Auf 25 Hektar entstand ein Gesamtkunstwerk aus Natur, Architektur und Skulptur unter dem Motto ‚Kunst parallel zur Natur‘.

Norwegen am 17. Mai – die ‚Russen‘ sind los!

Nationalfeiertag ist ein Wort, dass von den meisten Deutschen mit einem arbeitsfreien Tag verbunden wird. Ganz anders bei unseren nordeuropäischen Nachbarn, den Norwegern. Der 17. Mai bedeutet für die westlichen Skandinavier eine Präsentation ihrer Traditionen in aller Welt.