K-Einbruch ist besser als Einbruch

Tag des Einbruchschutzes  F 002Wenn die Uhren wieder zurück gedreht werden, ist der ‚Tag des Einbruchschutzes‘. Denn in der dunklen Jahreszeit fühlt sich so mancher Langfinger Im Dunklen oder Halbdunklen vor aufmerksamen Beobachtern geschützt. Das Risiko eines Einbruchs steigt, so die Statistiken der Kriminalpolizei. Aber die Beamten der Kriminalprävention helfen Ratsuchenden weiter, die ihr Hab und Gut schützen möchten.

2013 verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik einen vergleichsweise hohen Anstieg der Fälle von Wohnungseinbruchsdiebstahl. Waren es im Jahr 2012 noch 144.000 Fälle, wurde 2013 rund 5.000mal häufiger eingebrochen, Versuche mitgezählt. Deshalb veranstaltet die Kriminalpolizei jetzt zum dritten Mal den ‚Tag des Einbruchschutzes‘. Prävention lohnt sich; das zeigt trotz der gestiegenen Fallzahlen der hohe Versuchsanteil beim Wohnungseinbruch: 2013 scheiterten 40,2 Prozent der Einbrüche (2012: 39,1 Prozent).

Ein besonderer Anreiz ist noch die Förderung durch die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) für den Einbau einbruchshemmender Produkte. Zusätzlich gibt es noch andere Fördermöglichkeiten für solche Maßnahmen, über die die Polizei informiert.
Hinter der Kampagne ‚K-EINBRUCH‘ stehen das ‚Deutsche Forum für Kriminalprävention‘ (DFK), die Bundesregierung und Verbände der Wirtschaft. Bundesinnenminister de Maizière als Schirmherr sagt: „Angesichts der weiter gestiegenen Fallzahlen haben Bund und Länder dem Einbruchsdiebstahl den Kampf angesagt. Die Polizei kann dieses Problem jedoch nicht alleine lösen.“

Einen Kredit oder Zuschuss erhalten Eigentümer und Vermieter im Rahmen der Förderprodukte ‚Energieeffizient Sanieren‘ und ‚Altersgerecht Umbauen‘. Gefördert wird beispielsweise zusätzlich der Einbau barrierearmer, einbruchhemmender Türen, der nachträgliche Einbau von Rollläden und Fenstergittern oder die Nachrüstung zum Beispiel mit selbstverriegelnden Mehrfachverriegelungen und Zusatzschlössern.

„Den Schutz der eigenen vier Wände sollten die Bürger ernst nehmen. Denn neben dem materiellen Verlust müssen die Betroffenen mit dem Eingriff in ihre Privatsphäre und häufig auch dem Verlust des Sicherheitsgefühls klar kommen“, sagt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Die Polizei empfiehlt deshalb ein aufeinander abgestimmtes Zusammenwirken von mechanischer und elektronischer Sicherungstechnik, sicherheitsbewusstem Verhalten sowie einer aufmerksamen Nachbarschaft.“
Die Polizei bietet auch im Internet umfassende, produktneutrale Informationen zum Thema. Hier können sich Besucher der Web-Site auch durch ein ‘interaktives Haus’ klicken und erhalten so anschauliche Tipps, wie und wo man sein Zuhause sichern sollte. Außerdem sind unter einen eigenen Rubrik alle Informationen zu den Möglichkeiten der staatlichen Förderung von Einbruchschutz eingestellt. Darüber hinaus informiert auch das DFK über die einschlägigen Förderprogramme der Länder und des Bundes.

Teil der Kampagne ist der ‘Tag des Einbruchschutzes’, der alljährlich am letzten Sonntag im Oktober stattfindet, dem Tag, an dem die Uhren wieder auf die Winterzeit umgestellt werden. Unter dem Motto ‘Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit’ gibt es deutschlandweit zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen der Polizei und ihrer Kooperationspartner rund um diesen Tag.

Text: repor-tal

Informationen: www.k-einbruch.de, www.kriminalpraevention.de

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