Eichhörnchen
andersrum

Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch schwach an die Plakate, die in den 1960er Jahren während des ‚Kalten Krieges‘ verbreitet wurden: ‚Aktion Eichhörnchen – Denk daran, schaff Vorrat an!‘ Es gab Empfehlungslisten, welche haltbaren Lebensmittel man zuhause bunkern sollte. Kondensmilch zum Beispiel. Damals konnte man auf den Büchsen noch lesen: ‚Praktisch unbegrenzt haltbar‘.

Die ‚Aktion Eichhörnchen‘ ist Vergangenheit. Inzwischen ist auch Büchsenmilch nicht mehr unbegrenzt haltbar, sondern ‚mindestens haltbar bis…‘ Doch der Kalte Krieg ist vorbei, Dürren oder Missernten sind in Zeiten moderner Landwirtschaft keine Bedrohung mehr. Es besteht eigentlich kein Anlass, Lebensmittel für mehrere Wochen zu bunkern. Auch Preissteigerungen oder Liefer-Engpässe sind nicht in Sicht.

Warum also das Gedränge vor den Fleisch- und Käsetheken? Woher die Hektik zwischen den Regalen der Supermärkte? Gut, es ist mal wieder Adventszeit. Aber es ist nicht zu befürchten, dass es nach Weihnachten nichts mehr zu kaufen gibt. Im Gegenteil: Normalerweise fallen dann eher die Preise – !

Da fällt mir ein: Wenn man es recht betrachtet, könnte das Eichhörnchen vielleicht doch ein Vorbild sein. Denn es besorgt seine Vorräte rechtzeitig, so dass es während der hektischen Weihnachtszeit seine Behausung gar nicht verlassen muss. Das Eichhörnchen kann es sich gemütlich machen, mindestens bis zum Winterschlussverkauf. Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen!

Schorsch Bonks

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