Sanktionen – und weiter?

Jetzt gehen die Europäer ja richtig hart vor gegen den Putin. Eigentlich kann der einem ja leid tun. So einer hat doch keine Freunde! Höchstens vielleicht noch den Schröder. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere: der war ja mal Bundeskanzler.

Obwohl – der ist ja eiskalt, der Putin. Wenn der den Schröder jetzt als Geisel nimmt und sagt: „Entweder ihr hört auf mit den Sanktionen oder – krrk!“

Was machen wir denn dann? Das wär‘ doch fast wie Mogadischu!

Damals hat der Schmidt doch gesagt: „Die Bundesregierung lässt sich nicht erpressen!“ Und dann haben die . . .  Aber man kann die GSG 9 ja nicht in den Kreml schicken! Das wär denn doch zu riskant.

Also: den Schröder opfern – oder die Sanktionen; eins von beiden!

Ich glaub übrigens nicht, dass den einer wiederhaben will.

Mal davon abgesehen: Sanktionen heißt doch auch, dass den russischen Managern und Millionären hier die Konten gesperrt werden.

Ich tät ja zu gern wissen, ob der Schröder auch dazu gehört. Ein Oligarch ist der ja wahrscheinlich nicht, oder jedenfalls noch nicht.

Weiß eigentlich einer, was so’n gebrauchter Bundeskanzler noch bringt auf’m russischen Arbeitsmarkt?

Aber, wenn dem Schröder sein Konto nicht gesperrt wird – dann können die anderen Oligarchen den doch einfach als Strohmann benutzen:

„Gjerhard, ich brauch‘ neuen Maserati. Leg mal fir mich aus, geb ich dir in Moskau zurick.“

„Klar“, sagt der Schröder, „bleibt ja unter uns Gazpromis!“

Und damit der Schröder immer flüssig ist, erhöht die Gazprom jetzt schon mal die Preise.

Bonks nAu weia – so hat das in der Ukraine doch auch angefangen! Erst wurde für die das Gas teurer, und dann … pff!

Und wie wär‘ das bei uns? Separatisten-Nester in Pankow? Oder wird zuerst über Schalke infiltriert…

Ähm . . . gibt’s eigentlich noch die Don-Kosaken?

Schorsch Bonks

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