Nach dem Festival ist vor dem Festival

Das Globe in Neuss wird 2020 dreißig!

Das 29. Shakespeare Festival in Neuss ist vorbei. Aber die Weichen für das 30jährige Jubiläum 2020 werden jetzt schon gestellt.

Wieder können alle Beteiligten rundum zufrieden sein: An die 15.000 Besucher tummelten sich auf dem Gelände an der Rennbahn, zwischen Wetthalle und Führring, zwischen dem Globe und dem beliebten (Shakes-)Biergarten und sorgten so nicht allein für die einzigartige Atmosphäre, sondern ganz nebenbei auch wieder für eine Auslastung von 92,5 Prozent des Platz-Angebotes.

Die fünfzehn Inszenierungen boten ein großes Spektrum: Klassische englische Produktionen wie die Twelfth Night der Bridge House Productions oder das Much Ado des New Vic Theatre begeisterten ebenso wie der ideenreiche, moderne Macbett des polnischen Teatre Paphema, das eine phänomenale Sicht auf Eugène Ionescos Adaption zu bieten hatte. Der mitreißende Poprock-Abend der Woods of Birnam und das Programm Shakespeare at the Opera von und mit dem Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein ernteten Beifallsstürme. Und der phantastische Dan Jemmett verwandelte seinen Sommernachtstraum Je suis invisible! in ein Vaudeville-Theater
Natürlich fehlten auch in diesem Jahr nicht die bremer shakespeare company, die gleich mit zwei Stücken wieder einmal überzeugten. Und The HandleBards, in diesem Jahr erstmals von beiderlei Geschlecht, haben mit ihrem urkomischen Volkstheater das 29. Shakespeare-Festival beschlossen.

Jetzt bleiben die Ränge im Globe leer, aber nur bis zum Mai 2020.

Das 30jährige Jubiläum des Shakespeare Festival im Globe Neuss beginnt einen ganzen Monat früher als üblich: Die Planung läuft bereits für die vier Wochen vom 14. Mai bis zum 13. Juni 2020.
Hoffen wir, dass neben vielen schönen Produktionen auch die Bremer und The HandleBards entscheidende Rollen in das Globe bringen. Dr. Rainer Wiertz, der Macher das Festivals wird sein Publikum bestimmt überraschen…

Text: Pro Classics / repor-tal

Photos mit freundlicher Genehmigung von Pro Classics © Christoph Krey

Informationen: www.shakespeare-festival.de

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