Vorsicht – Vegan!

Unter den modernen Religionen erfreut sich der Veganismus besonderer Beliebtheit. Der Veganer erhebt sich nicht nur über seine tierfressende Masse von Mitmenschheit, sondern auch über die breite Gemeinde der Vegetarier durch ein vermeintlich ökologisch besonders einwandfreies Konsumverhalten.

Gern wird diese Diät auch in Kombination mit anderen traditionellen Methoden zur Erlangung spirituell-somatischer Überlegenheit wie Yoga oder Daixi zu einer Lebensform kultiviert, die es Askese-affinen Charakteren erlaubt, sich in einer Social-Media-kompatiblen Form zu kasteien.

Für die Kinder solcher phyto-frommen Familien hat die Diät jedoch den Nachteil, dass sie ihnen lebenswichtige Nährstoffe vorenthält. Denn leider liefern die streng pflanzlichen Lebensmittel – im Gegensatz zur klassisch vegetarischen Kost – nicht alles, was der Körper braucht. Immer wieder erfährt man von Fällen, in denen das Jugendamt eingreifen muss, damit kleine Veganerkinder nicht vorzeitig ins Gras beißen.

Ich würde deshalb anregen, den gleichen volkspädagigischen Aufklärungsweg zu gehen, den die Europäische Union bei den Tabak-Erzeugnissen beschritten hat. ‚Vegane‘ Lebensmittel sollten mit deutlich lesbaren Warn-Hinweisen versehen werden: Veganismus gefährdet die Entwicklung Ihrer Kinder! Und im Kleingedruckten: Möchten Sie Ihre Kinder gesund ernähren? Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hilft Ihnen dabei… 

Schorsch Bonks

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