Historie auf Heller und Pfennig

Flavius Honorius (392-423), Solidus, Konstantinopel, 395 – 408, (Inv. 1934.162), © Museen für Kulturgeschichte Hannover

Während in vielen Staaten Europas und der Welt das Bargeld allmählich verschwindet, öffnet sich an deutschen Ladenkassen noch oft die Schublade mit den Münzen. Das Bargeld als Spurenträger der Geschichte ist Thema einer Sonderausstellung des August Kestner Museums Hannover: Von Krösus bis Karl – Weltgeschichte der Münzen.

Die 100.000 Objekte umfassende Münzen- und Medaillensammlung des Museum August Kestner ist ein kaum zu überblickender Schatz an Weltgeschichte(n). Allein eine historische Münze kann im Kleinformat umfassend Auskunft geben über ihre Entstehungszeit. Das Museum beleuchtet seit April 2015 in der Präsentationsreihe Die Jahrhundertmünze alle drei Monate eine Münze und beleuchtet ihren historischen Hintergrund. 

Mithradates II., Drachme, 2./1. Jh. v. Chr., (Inv. 1921.2), © Museen für Kulturgeschichte Hannover

„Nach vierzehn Jahrhunderten Münzgeschichte sind wir mittlerweile im 8. Jahrhundert und bei Karl dem Großen angekommen“, sagt Dr. Simone Vogt, Bereich Numismatik im Verbund Museen für Kulturgeschichte Hannover. „Somit haben wir die erste Hälfte der Münzgeschichte seit dem 6. Jh. v. Chr. bis in unsere heutige Zeit durchlaufen. Das ist der Anlass, all unsere bisherigen Jahrhundertmünzen ab 18. Juli 2018 erneut zu zeigen und so Weltgeschichte(n) anhand von Münzen zu erzählen.“

 

Von Krösus bis Karl – Weltgeschichte in Münzen ist bis zum 28. Oktober 2018 zu sehen.

Text: Verbund Museen für Kulturgeschichte Hannover / repor-tal

Photos mit freundlicher Genehmigung der Pressestelle Stadt Hannover

Informationen: www.Museum-August-Kestner.de

Ort: Museum August Kestner, Trammplatz 3, 30159 Hannover

Telefon: 0511 7 168-427 30

Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 bis 18 Uhr, mittwochs 11 bis 20 Uhr

Eintritt: 5 Euro, freitags frei!

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