Akustische Appetizer

Von dem selbstgewählten Untertitel ‚Groovemelodeske Feingitarren’ sollte man sich nicht abschrecken lassen. Was da klingt, kommt so locker daher wie man es von namhaften Fingerpicking-Gitarristen erwarten darf, unplugged, virtuos und prickelnd. Auf den Saitenklang setzt Cramer von Clausbruch noch deutlich eins drauf, wenn er das ‚Hang’ einsetzt.

Wolfram Cramer von Clausbruch mit Hang

Dies ist ein Instrument aus Metall, das aus einer Doppelschale in der Art einer Muschel besteht. Es wird durch Klopfen mit den Fingern oder Händen zum Klingen gebracht. Der Klang mischt sich elegant mit der Gitarre und bringt eine Prise mehr perkussiven Pep dazu.

Wolfram Cramer von Clausbruch arbeitet als Musikpädagoge. Neben Gitarre und Hang spielt er unter anderem auch Knieharfe und Tasteninsrumente. Stefan Wiesbrock bedient außer der Gitarre auch die Balalaika mit professioneller Präzision. Ihre Live-Konzerte würzen beide übrigens mit origineller Conference.

Fingerfood - auch live ein reines Vergnügen

Der Bandname ‚Fingerfood’ und Titel ‚Hörmahl’ ist treffend gewählt: Die elf Eigenkompositionen klingen wie eine Suite von ‚Préludes’: leichte musikalische Vorspeisen; man is(s)t entspannt und hat nach jeder Kostprobe Appetit auf mehr.

Die CD ‚Hörmahl’ des Duos Fingerfood ist für € 17,50 inklusive Versand bei den Autoren zu bestellen, zum Beispiel bei www.stefanwiesbrock.de.

Jan-Peder Lödorfer (Text)

repor-tal (Fotos)

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