Bonks Siebensachen:
Gimmick für Nudel-Fans

Caterina Valente hat einmal erzählt, wie ihre Mutter prüfte, ob die Spaghetti al dente gar sind: Man wirft eine an die Wand. Bleibt sie hängen, ist sie gar. Doch wie fischt man eine einzelne Nudel aus dem Wasser? Mit einer Gabel flutscht sie immer wieder weg. Und Häkelnadeln haben in der Liste der unsinnigsten Küchenhelfer sicher einen hervorragenderen Platz verdient als ausgerechnet der Spaghettitester. In meinem Nudeltopf haben sie jedenfalls nichts zu suchen, und meine Küchenschublade ist kein Nähkästchen!

So edel wie simpel: Nudelfänger von Pott

Zugegeben: Der Spaghettitester ist ein Luxus-Objekt. Er stammt aus der Designschmiede Hugo Pott, die vor einigen Jahren von ihrem Gründungsort Solingen in die Nähe von Düsseldorf, nach Mettmann, umgezogen ist und jetzt zu Mono gehört.

Das Pro-Sieben-Fernsehmagazin ‚Galileo‘ hat der Erfindung einmal einen Beitrag gewidmet, den man bei YouTube noch anschauen kann. Mich erinnert die Geschichte ein bisschen an Woody Allens Schilderung, wie der Earl of Sandwich die Klappstulle erfunden hat, nämlich durch zahllose Versuche, Brot und Butter, Käse und Salat in unterschiedlicher Reihenfolge aufeinander zu stapeln…

Auch Bandnudeln beißen an

Genial oder nicht – immerhin liefert der Fernsehbeitrag auch gleich die Anleitung mit, wie man sich aus einem Streifen Stahlblech (bitte rostfrei!) einen Spaghettitester selbst bauen kann. Damit kann man eine Menge sparen; denn das kultige Werkzeug für den Nudelfan kostet rund 40 Euro – eigentlich der helle Wahnsinn! Man kann ihn sich aber auch schenken lassen…

Schorsch Bonks (Text)

repor-tal (Photos&Video)

Informationen: www.pott-bestecke.de

 

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