Grenzenlos fetzig

Die Bande von Palermo mischt jeden Laden auf. Kaum eine musikalische Tradition der Welt hat so fetzige Rhythmen drauf wie die süditalienische Tarantella. Dabei gehen die Sizilianer glatt über alle Grenzen weg. Sie bedienen sich frei aus dem Fundus der Weltmusik, ob Mozart, Jazz oder Tango. Eine besondere Seelenverwandtschaft verbindet sie offenbar mit den katholischen Kollegen aus dem fernen Westen Europas: in Irland. Hätten die seligen Dubliners diese Truppe gehört, wären sie vermutlich begeistert gewesen.

Die Köpfe der Band(e)

„Anlässlich von Hochzeiten, Trauerfeiern und Prozessionen zieht auf Sizilien die ‚Banda‘ durch die Straßen. Mit Blas- und Schlaginstrumenten bringt sie musikalisch Freude und Schmerz, Spiritualität und Weltoffenheit zum Ausdruck. Dies ist die gemeinsame Wurzel aus der La Banda die Palermo gewachsen ist.“ So beschreiben die Musiker ihr Selbstverständnis.

La Banda die Palermo in Aktion

Die konzeptionellen Köpfe der Bande sind Giacco Pojero – Akkordeon/Gesang und Nino Vetri – Tenorsaxophon, Gesang, E-Bass, Charakteristisch für den Klang ist die Arbeit des stilsicheren Schlagzeugers Fabio Perricone und der knallige Ton der Trompeterin Antonella Romana. Weitere Bandmitglieder sind Marco Monterosso – E-Gitarre und Tommaso Chirco – Bass sowie unterschiedliche Gastmusiker.

repor-tal (Text & Photos)

Weitere Informationen, Tourpläne und Diskographie:

http://www.labandadipalermo.it

 

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