Violine und Piano zeichnen biographische
und historische Epochen nach

Carolin Widmann

Ein klassisch-romantischer Duo-Abend für Musikfreunde wird der 7. März in Neuss. Bei den ZeughausKonzerten tritt die Ausnahmegeigerin Carolin Widmann mit ihrem Klavierpartner Alexander Lonquich auf. Zu hören sind Werke von Mozart, Schubert, Webern und Beethoven.

Gerade wurde Carolin Widmann mit dem Bayerischen Staatspreis für Musik 2017 ausgezeichnet. Zusammen mit Alexander Lonquich beginnt sie um 20 Uhr mit der Violinsonate A-Dur KV 526 von Mozart. Im Gegensatz zu diesem Werk des Jahres 1787 ist in Franz Schuberts Fantasie C-Dur D 934 unüberhörbar: Hier weiß einer, dass er nicht mehr ‚lange hat‘, und er singt, was er noch singen darf.

Anton Weberns Vier Stücke op. 7 wirken auf den ersten Blick keineswegs ’spät‘ und sind es doch: am Ende der Romantik reduzieren sich die großen Gesten; eine Epoche verklingt in konzentrierten Miniaturen von wenigen Takten wie ein Hauch. Hundert Jahre zuvor sprach sie noch in Dimensionen wie der siebten und achten Symphonie von Beethoven, dessen zehnter Violinsonate op. 96 aus der selben Zeit das letzte Wort des Abends zukommt.

Text: Ruth Hoffmann / Pro Classics

Photos mit freundlicher Genehmigung von Pro Classics, © Marco Borggreve

Informationen: www.zeughauskonzerte.de

Termin: 7. März 2017, 20 Uhr (Einführung 19.15 Uhr)

Ort: Zeughaus Neuss, Markt 42-44

Karten-Hotline: 02131 / 52 69 99 99

Eintritt: ab 23,70 Euro

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