Musik als Vergnügen und Bildung

70 Jahre ZeughausKonzerte in Neuss, das spricht nicht nur von Tradition, sondern auch für Qualität. „Die ZeughausKonzerte sind ein Beispiel dafür, wie wir in Neuss Vergnügen und Bildung verbinden“, sagt Dr. Christiane Zangs, Beigeordnete der Stadt Neuss für Schule, Bildung und Kultur. „Das schätzen auch unsere Abonnenten, die uns schon über viele Jahre treu sind.“ Die Saison 2019/2020 verspricht auch diesmal hohes Niveau und viel Hörvergnügen.

The Gesualdo Six © Tom Gradwell

Zu den Besonderheiten der Neusser Konzerte zählt auch der persönliche Kontakt zu den Künstlern. „Das Niveau haben wir nicht zuletzt unserem Kulturreferenten Dr. Rainer Wiertz zu verdanken, der die ZeughausKonzerte seit 1987 betreut“, so Zangs.

Vilde Frang, Photo: Marco Borggreve

27. September 2019: Mit einem „konzertierten Highlight“, so Wiertz, startet die Saison: Der Pianist Alexander Lonquich spielt Werke von Franz Schubert aus dessen letzter Lebensperiode. „Die Sonaten sind mit himmlischen Längen versehen“, schwärmt Rainer Wiertz.

10. Oktober 2019: Die Norwegerin Vilde Frang ist ein Star an der Violine. Sie und ihr usbekischer Klavierpartner Michail Lifts bilden ein musikalische Traumpaar, das man nicht verpassen sollte. Sie bringen Brahms, Schubert und Bartók mit nach Neuss.

6. November 2019: Das Aris Quartett ist ein Shooting-Star unter den Streich-Quartetten. Zusammen mit dem Aufsteiger unter den Pianisten, Fabian Müller, spielen sie Mendelssohn Bartholdy, Janáček und Schumann. „Nach dem dritten Satz von Schumanns Klavier-Quintett glaubt das Publikum, es sei vorbei, weil es schon so schön war“, genießt Dr. Wiertz die Aussicht auf das Konzert.

Martina Gedeck © Karel Kühne

19. November 2019: Einen außergewöhnlichen Abend verspricht die Kombination von Rezitation und Harfe. Die Schauspielerin Martina Gedeck spricht Texte von Oscar Wilde, Edgar Allan Poe, Guy de Maupassant, Leconte de Lisle, Clemens Brentano und Gerhart Hauptmann. Wo die Worte zu Rhythmus und Melos werden erzählt die Musik wortlose Geschichten, gespielt von Xavier de Maistre. Unter anderem präsentiert der Harfenist Musik von Franz Liszt, Claude Debussy und Henriette Renié.

6. Dezember 2019: The Gesualdo Six stehen in der englischen Kathedral-Tradition. Zwei Bässe, zwei Tenöre, zwei Countertenöre und ein Bariton bilden das junge britische Vokal-Ensemble. Es stehen alte und neue Festtagsmusiken auf dem vorweihnachtlichen Programm, für die das Quirinus Münster seine Tore öffnet.

Simon Höfele © Jakob Ganslmeier

24. Januar 2020: Der besondere Abend ist identisch mit dem WDR Kammerkonzert und wird live mitgeschnitten. Bestritten wird er vom Trompeter Simon Höfele und der Pianistin Kärt Ruubel aus Estland. Das Programm reicht von von Ravel bis Gershwin.

13. Februar 2020: Auch in dieser Saison ist ein Abend dem Deutschen Kunstlied gewidmet. Der deutsche Tenor Julian Prégardien singt Lieder von Fauré und Schumann. Begleitet wird er vom französischen Pianisten Eric Le Sage.

1. März 2020: Mit 16 Jahren trat er das erste Mal in Neuss auf der Insel Hombroich auf und spielte dann mehrfach bei den ZeughausKonzerten. Inzwischen ist der Pianist Joseph Moog 32 und nicht nur in Neuss ein gern gesehener Gast, sondern weltweit gefragt. Schubert, Beethoven und Liszt stehen in dieser Saison auf seinem Programm.

23. März 2020: Das Abschlusskonzert bietet unter aderem zwei selten gespielte Stücke: Die beiden Streichquartette von Mozart und Brahms erfordern eine zweite Viola. Somit unterstützt die Bratschistin Lise Berthaud das französische Streichquartett Quatuor Voce.

Quatuor Voce © Sophie Pawlak

Der Vorverkauf für die Abonnements hat begonnen. Beim Kulturamt Neuss können sie schriftlich bestellt werden (kulturamt@stadt.neuss.de). Der Verkauf der Einzelkarten beginnt am 30. August 2019.

Text: Ruth Hoffmann

Photos mit freundlicher Genehmigung von Pro Classics

Informationen: www.zeughauskonzerte.de

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